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Konzepte

Konzept

Dual Coding

Dual Coding heißt doppelt speichern: Du merkst dir etwas als Wort und als Bild, und so hält es besser.

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    Bild wählen

    Ein Foto aus der Kamera oder der Galerie: ein Raum, eine Karte, ein Diagramm. Es wird zum festen Ort für dein Wissen.

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    Ein Foto aus der Kamera oder der Galerie: ein Raum, eine Karte, ein Diagramm. Es wird zum festen Ort für dein Wissen.

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    Punkte setzen und verknüpfen

    Tippe auf markante Stellen. Jeder Punkt bekommt seine Nummer, ein Wort, das, was du dir merken willst – und die Brücke, warum dich genau diese Stelle daran erinnert.

    Punkte setzen und verknüpfen

    Tippe auf markante Stellen. Jeder Punkt bekommt seine Nummer, ein Wort, das, was du dir merken willst – und die Brücke, warum dich genau diese Stelle daran erinnert.

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    Durchgehen und erinnern

    Beim Lernen deckst du die Punkte der Reihe nach auf. Erst selbst erinnern, dann nachsehen, dann ehrlich bewerten – FSRS plant die nächste Runde.

    Durchgehen und erinnern

    Beim Lernen deckst du die Punkte der Reihe nach auf. Erst selbst erinnern, dann nachsehen, dann ehrlich bewerten – FSRS plant die nächste Runde.

Dual Coding ist Englisch und heißt ungefähr „doppelt speichern“, nämlich als Wort und als Bild. Lies das Wort „Elefant“. Schon siehst du einen grauen Riesen mit Rüssel vor dir. Dein Kopf hat das Ding jetzt zweimal abgelegt. Fällt dir das eine nicht ein, kommst du über das andere wieder dran.

Die Idee stammt von Allan Paivio, einem Psychologen aus Kanada. Bevor er Gedanken erforschte, trainierte er Muskeln: 1948 wurde er Mister Canada im Bodybuilding. Ab 1969 zeigte er in Versuchen, dass man sich Wörter für Dinge, die man sich vorstellen kann, viel leichter merkt. 1971 fasste er seine Idee in einem Buch zusammen.

Wenn Wissen auf zwei Wegen im Kopf liegt, gibt es auch zwei Wege zurück. Ein Bild verbindet dazu viele Einzelheiten auf einmal. Darum bleibt ein Wort mit passendem Bild besser hängen als ein Wort allein.

Im Bildpfad nimmst du ein einziges Bild und hängst dein Wissen an Punkte darauf. So verbindest du Wort und Bild.

Im Wiki: Bildpfad

Wissenschaftliche Grundlage

Die Arbeiten, auf denen diese Methode beruht. Jede ist über ihren DOI direkt nachprüfbar — nachschlagen ist ausdrücklich erwünscht.

  1. Wörter für Dinge, die man sich gut vorstellen kann, etwa Hund oder Apfel, merkt man sich viel leichter als Wörter wie Ehre oder Idee, weil der Kopf sofort ein Bild dazu macht.

    Paivio, A. (1969). Mental imagery in associative learning and memory.. Psychological Review, 76(3), 241–263.

    doi.org/10.1037/h0027272
  2. In diesem Buch stellt Paivio seine Idee vor, dass der Kopf Wörter und Bilder auf zwei Wegen speichert, die sich gegenseitig helfen.

    Paivio, A. (1971). Imagery and Verbal Processes. Holt, Rinehart and Winston.

  3. Diese Übersicht zeigt, dass der Gedanke vom doppelten Speichern viele Dinge erklärt, die in der Schule beim Lernen gut funktionieren, zum Beispiel Bilder und anschauliche Beispiele.

    Clark, J. M., & Paivio, A. (1991). Dual coding theory and education. Educational Psychology Review, 3(3), 149–210.

    doi.org/10.1007/BF01320076

Weitersehen

Ausgewählte Videos zum Vertiefen. Die Links öffnen direkt bei den jeweiligen Urhebern auf YouTube.