Konzept
Interleaving
Interleaving heißt Themen mischen: Du übst verschiedene Dinge abwechselnd, statt ein Thema lange am Stück durchzuziehen.
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Entdecken
In „Für dich“ siehst du Inhalte aus der Community, die zu deinen Interessen passen, etwa eine Story über ein Buch. Was dich packt, leihst du dir aus.
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In „Für dich“ siehst du Inhalte aus der Community, die zu deinen Interessen passen, etwa eine Story über ein Buch. Was dich packt, leihst du dir aus.
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In „Deins“ kommt die Story wieder. Du siehst sie noch einmal und sagst ehrlich, wie gut sie sitzt.
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In „Deins“ kommt die Story wieder. Du siehst sie noch einmal und sagst ehrlich, wie gut sie sitzt.
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Einprägen
Aus deiner Antwort rechnet Mnemorya, wann du sie zu vergessen beginnst, und legt sie dir kurz vorher wieder vor. Die Kurve bleibt oben, bis zum Schmetterling.
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Aus deiner Antwort rechnet Mnemorya, wann du sie zu vergessen beginnst, und legt sie dir kurz vorher wieder vor. Die Kurve bleibt oben, bis zum Schmetterling.
Interleaving ist Englisch und heißt so viel wie „verschränken“ oder „mischen“. Statt zwanzig Matheaufgaben derselben Art übst du abwechselnd verschiedene Arten. Wie beim Fußballtraining, wenn Passen, Schießen und Dribbeln durcheinander drankommen, so wie später im echten Spiel.
2007 ließen Doug Rohrer und Kelli Taylor in den USA Studierende Matheaufgaben üben. Die eine Gruppe rechnete die Aufgaben sortiert nach Art, die andere gemischt. Beim Üben schnitt die sortierte Gruppe besser ab. Beim Test eine Woche später war die gemischte Gruppe aber deutlich vorne. Ein Jahr darauf zeigten Nate Kornell und Robert Bjork mit Gemälden etwas Ähnliches: Gemischt lernten die Leute die Malstile besser, glaubten aber selbst, sortiert sei besser gewesen.
Wenn alles gleich aussieht, schaltet dein Kopf auf Autopilot. Beim Mischen musst du jedes Mal neu überlegen: Was ist das hier eigentlich, und was passt dazu? Genau dieses Unterscheiden brauchst du später, wenn niemand dir sagt, welche Art Aufgabe gerade dran ist.
Der Feed in Mnemorya mischt Karten aus verschiedenen Themen, die etwa gleichzeitig fällig sind. Du bekommst also nicht ein Thema am Stück, sondern eine bunte Reihe, ganz ohne dass du selbst etwas sortieren musst.
Wissenschaftliche Grundlage
Die Arbeiten, auf denen diese Methode beruht. Jede ist über ihren DOI direkt nachprüfbar — nachschlagen ist ausdrücklich erwünscht.
Wer Matheaufgaben gemischt statt sortiert übt, tut sich beim Üben schwerer, schneidet aber eine Woche später im Test viel besser ab.
The shuffling of mathematics problems improves learning. Instructional Science, 35(6), 481–498.
doi.org/10.1007/s11251-007-9015-8Wer Bilder verschiedener Maler gemischt anschaut, erkennt danach die Malstile besser, obwohl die meisten das Sortieren für wirksamer halten.
Learning Concepts and Categories: Is Spacing the “Enemy of Induction”?. Psychological Science, 19(6), 585–592.
doi.org/10.1111/j.1467-9280.2008.02127.x
Weitersehen
Das Thema in Bewegung.
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