Konzept
Lernen wie im Spiel
Gute Videospiele bringen dir schwere Dinge bei, ohne dass es sich nach Pauken anfühlt. Davon kann Lernen viel abschauen.
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Den Weg sehen
Kapitel für Kapitel, jede Welt ein Abschnitt. Mnemo steht da, wo du gerade bist.
Den Weg sehen
Kapitel für Kapitel, jede Welt ein Abschnitt. Mnemo steht da, wo du gerade bist.
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Ins Level springen
Ein Level bündelt, was zusammengehört: ein Video, einen Bildpfad durch eine Nacht, Karten zum Abfragen.
Ins Level springen
Ein Level bündelt, was zusammengehört: ein Video, einen Bildpfad durch eine Nacht, Karten zum Abfragen.
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Weiterziehen
Geschafft gibt Sterne, das Tor zum nächsten Kapitel geht auf, und die neue Welt taucht aus dem Nebel auf.
Weiterziehen
Geschafft gibt Sterne, das Tor zum nächsten Kapitel geht auf, und die neue Welt taucht aus dem Nebel auf.
Denk an ein Spiel, bei dem du einfach nicht aufhören konntest. Es war nie zu leicht und nie unmöglich. Jedes Level war ein kleines Stück schwerer als das davor, und für jeden Erfolg gab es eine Belohnung. Lernen wie im Spiel heißt: Diese Zutaten auch beim Lernen benutzen.
Der amerikanische Sprachforscher James Paul Gee kam auf die Idee, weil sein sechsjähriger Sohn Sam das Spiel Pajama Sam spielte. Gee wollte ihm helfen und spielte mit. Er war verblüfft, wie lang und schwer solche Spiele sind und wie gern Kinder sie trotzdem lernen. 2003 schrieb er darüber ein Buch: What Video Games Have to Teach Us About Learning and Literacy. Darin sammelt er 36 Lernregeln, die gute Spiele befolgen.
Drei davon sind besonders wichtig. Erstens: Aufgaben liegen knapp an der Grenze dessen, was du schon kannst. Das ist angenehm schwer, aber machbar. Zweitens: Belohnungen gibt es für echtes Können, und zwar von Anfang an. Drittens: Man lernt besser in einer Gruppe von Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen. So bleibst du dran, weil du Fortschritt spürst und nicht allein bist.
In Mnemorya ist der Atlas so gebaut. Ein Thema baut Level für Level aufeinander auf, und das nächste Level öffnet sich, wenn das vorige geschafft ist. Für jede Wiederholung sammelst du XP und zusätzlich, wenn eine Karte eine Stufe aufsteigt. In Communities triffst du Menschen, die sich für dasselbe Thema begeistern. Ehrlich gesagt: Die Level passen sich nicht von selbst an dein Können an. Das Tempo bestimmst du.
Wissenschaftliche Grundlage
Die Arbeiten, auf denen diese Methode beruht. Jede ist über ihren DOI direkt nachprüfbar — nachschlagen ist ausdrücklich erwünscht.
Gees Buch beschreibt 36 Lernregeln aus guten Videospielen, etwa Aufgaben knapp an der eigenen Grenze und Belohnungen für echtes Können.
What Video Games Have to Teach Us About Learning and Literacy. Palgrave Macmillan.
In diesem kurzen Fachartikel fasst Gee zusammen, warum gute Spiele ihre Spieler so wirksam etwas lernen lassen.
What video games have to teach us about learning and literacy. Computers in Entertainment, 1(1), 20.
doi.org/10.1145/950566.950595
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